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Kongshøj-Mühle (150 m)

Die Kongshøj-Mühle ist einer der malerischsten Orte auf Ostfünen. Die Mühle spiegelt sich im Mühlsee und ist von gelben Rapsfeldern umgeben. Wenn Sie Glück haben, liegt das gelbe Ruderboot dort und wiegt sanft auf dem See.

Die Kongshøj-Mühle wurde um 1850 unter Gut Glorup angelegt. Mit einem wasserbetriebenen Hammerwerk wurden landwirtschaftliche Geräte gefertigt, und die Mühle mahlte Getreide. Zur Anlage gehörten auch eine Dreherei und eine Bäckerei. Die Kongshøj-Mühle entwickelte sich schnell zu einem größeren Unternehmen mit bis zu 30 Mitarbeitern. Durch das Werk war ein Großteil der Einwohner des Kirchspiels Frørup in Lohn und Brot. Die Müllerei war bis nach dem 2. Weltkrieg in Betrieb. Es wurde eine Turbine für die Stromproduktion angeschlossen, die bis 1962 unverändert weiterlief. Nach einer Renovierung der Turbine wurde die Stromproduktion 1979 wieder aufgenommen und läuft noch heute. Der Mühlteich und der Ansatz des Wasserfalles bestehen nach wie vor.

Das Wehr staute den Fluss auf 7 m – so hoch wie sonst nirgendwo auf Fünen. Es verhinderte damit die freie Beweglichkeit von Fischen und Fauna, weshalb 1998 ein 650 m langer Umlauf mit Ruhebecken für aufsteigende Fische angelegt wurde. In der starken Strömung unter dem Wehr sind im Winter die Wasseramsel und oft auch der Eisvogel und die Gebirgsstelze zu sehen; die beiden Letzteren brüten regelmäßig am Fluss „Kongshøj Å“.

Das Gebiet am Kongshøj Å ist seit der Jungsteinzeit vor 4.000 Jahren ein idealer Lebensraum für Menschen. Sie konnten im Fluss fischen und in den fruchtbaren Gebieten am Wasser auf die Jagd gehen.
Am Mühlteich befinden sich ein Parkplatz und eine öffentliche Grünfläche mit Tischen und Bänken, wo man im Schatten seinen Picknickkorb und die Aussicht auf den See und die Natur genießen kann.

Die Mühle ist im Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.